Häufige Fragen

Warum eine Stiftung?
Anlass für die Gründung der Stiftung war der Amoklauf vom 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen jäh aus ihrem Leben gerissen wurden. Mit Gründung der Stiftung wollen die Familien und Angehörigen aus eigener leidvoller Erfahrung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und nachhaltig einen Beitrag zur Früherkennung, Intervention und Prävention an Schulen leisten. Die Stiftung sichert für diese und zukünftige Maßnahmen eine langfristige und nachhaltige Kapitalbasis.

Wir werde ich Stifter/in?
Viele Menschen sind der Überzeugung, Stifterin oder Stifter kann nur werden, wer über ein großes Vermögen verfügt. Dem ist nicht so. Bereits ab 1.000 Euro haben Sie die Möglichkeit, sich dauerhaft in die Stiftung einzubringen. Als Zustifterin oder Zustifter erhalten Sie eine Urkunde als Zeichen der Anerkennung und des Dankens. Selbstverständlich werden Sie kontinuierlich über die Arbeit der Stiftung informiert und zu Veranstaltungen eingeladen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Spende und einer Zustiftung?
Eine Spende muss zeitnah für den angegebenen Zweck ausgegeben werden. Stiftungsgelder aus dem Gründungsvermögen oder aus Zustiftungen bleiben hingegen auf Dauer erhalten.

Zuwendungen von Unternehmen
Selbstverständlich können sich auch Unternehmen und andere juristische Personen in die Stiftung einbringen. Gerade für Unternehmen, die langfristig planen, ist das Engagement in einer Stiftung attraktiv, nicht zuletzt im Sinne der internen und externen Unternehmenskommunikation.

Vermächtnis und Erbschaft
Viele Menschen bewegt, was aus ihrem Vermögen wird. Auch nach ihrem Tod soll ihr Geld Gutes tun. Mit einem Vermächtnis zugunsten der Stiftung oder einer letztwilligen Verfügung, (einem Testament) zugunsten der Stiftung ist dies möglich. Sie haben dadurch die Gewissheit, dass ihr Nachlass auf Dauer der Stiftung zu Gute kommt. Bezüglich der Vermögenswerte, Immobilien oder sonstiger Werte, die der Stiftung vermacht werden, ist die Stiftung von der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer befreit. Bei der Übertragung von Grundvermögen wird für die Stiftung keine Grunderwerbsteuer fällig. Zuwendungen kommen der Stiftung somit ohne jegliche Abzüge zu. Wer ein Vermächtnis macht oder die Stiftung als Erbin einsetzen will, bespricht dies am besten mit einem Notar oder Rechtsanwalt.

Steuern sparen durch Stiften
Kirchliche Stiftungen sind steuerbegünstigt; somit auch die Stiftung gegen Gewalt an Schulen. Nach neuester Gesetzgebung genießen Stifterinnen und Stifter besondere Steuervorteile.
Jede steuerpflichtige Person kann Zuwendungen an die Stiftung gegen Gewalt an Schulen steuermindernd geltend machen, und zwar bis zu 20% der jährlichen Gesamteinkünfte oder bis zu vier Promille der Umsätze, Löhne und Gehälter.
Zusätzlich, also über diese 20% bzw. vier Promille hinaus, können Zuwendungen ins Grundstockvermögen (Stiftungskapital) bis zu einer Million Euro steuerlich geltend gemacht werden; wobei diese Million frei auf zehn Jahre verteilt werden kann.
Finanzielle Mittel, die in die Stiftung gegeben werden, sind schenkungs- bzw. erbschaftssteuerfrei. Wer selbst geerbt hat, kann diesen Vorteil noch innerhalb von 24 Monaten nach dem Erbfall geltend machen, wenn er oder sie das geerbte Vermögen oder einen Teil davon an die Stiftung gibt.

So unterstützen Sie die Stiftung gegen Gewalt an Schulen
Wenn Sie Stifterin oder Stifter werden möchten, können Sie dies in einem Zeichnungsbrief erklären. Diesen bekommen Sie im Büro der Stiftung. Bitte füllen Sie ihn vollständig aus und schicken ihn uns zu. Parallel überweisen Sie den von ihnen gewählten Stiftungsbetrag an das folgende Konto:

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden
Stiftung gegen Gewalt an Schulen

Konto. 150 572 75
Kreissparkasse Waiblingen (BLZ: 602 500 10)
IBAN: DE43 6025 0010 0015 0572 75
BIC: SOLADES1WBN

Nach Erhalt des Zeichnungsbriefes werden wir uns umgehend bei Ihnen melden. Sollten Sie
vorab noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an
oder senden Sie eine E-Mail.

Telefon: 07195/589570
E-Mail: info@aktionsbuendnis-amoklauf.de
Vorstandsvorsitzender Hardy Schober

Wir danken Ihnen von Herzen, wenn Sie uns zur Seite stehen und unsere Arbeit gegen Gewalt und für ein gutes Miteinander an Schulen unterstützen.