Wenn der Spaß aufhört

Manual zu Mobbing, Prävention, Zivilcourage

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung GmbH

Das Manual ist eine Handreichung für Lehrkräfte, Jugendleiter und Leiter der betrieblichen Ausbildungen. Es besteht aus Printmaterial und einer DVD.

Das Printmaterial enthält Informationen zu Mobbing – Cybermobbing – Zivilcourage. In sehr kurzer Zeit und mit wenig Aufwand erhält man alle wesentlichen Informationen.

Die Arbeitsmaterialien sind als Kopiervorlagen gestaltet und stehen auf der DVD zum Download bereit.

Die DVD beinhaltet einen Kurzfilm zu der Entwicklung eines (Cyber-) Mobbing- Geschehens, der präventiv unmittelbar im Unterricht eingesetzt werden kann und zur Reflexion des eigenen Verhaltens anregt.

Die Darstellung des Verlaufs von Mobbing erfolgt durch ein ehemaliges Mobbingopfer. Wesentlich ist hier die Vorbildfunktion des Opfers, das sich (mit Unterstützung der Familie) aus seiner Opferrolle befreien konnte und heute eine selbstbewusste junge Frau ist, die anderen in ähnlichen Situationen Hilfe anbietet.

Die Darstellung einer systemischen Mobbingintervention. Hier wird exemplarisch vorgeführt wie eine Intervention aussehen sollte. Es wird deutlich, dass Mobbing nicht mit Hänseleien oder Beleidigungen zu verwechseln ist.

Die wissenschaftliche Erklärung der Entstehung von Gewalt. Für Pädagogen, Lehrkräfte, Erzieher und Gruppenleiter wird in Interviews mit Prof. Joachim Bauer, Freiburg und Frau Dr. Katzer, Köln die Entstehung von Gewalt in allgemeinverständlicher Weise dargestellt.

Das Manual kann eingesetzt werden bei der Arbeit in Gruppen, Schulklassen, Vereinsarbeit, Ausbildungsformen, etc.

- Es ersetzt nicht eine systematische Mobbingintervention in schwierigen Fällen,

- es thematisiert das Problem Mobbing  und ermöglicht die Eröffnung des Gesprächs und eine Intervention seitens der Lehrkraft oder Gruppenleitung,

- es gibt in kurzer Form die wesentlichen Informationen und  Hinweise für das richtige Verhalten in Mobbingfällen,

- es ermöglicht die aktive Arbeit in einer Gruppe und regt zu eigener Lösungsfindung der Beteiligten an.

Das Manual in Kombination mit dem Klassenzimmertheaterstück

Besonders effektiv ist der Einsatz des Manuals „Wenn der Spass aufhört…“

in der Nachbereitung des Theaterstücks „War doch nur Spaß“

- Mittels des Theaterstücks werden die Probleme in plakativer Weise vor allem auf der emotionalen Ebene angesprochen.

- Mittels des Manuals wird das Problem „Mobbing“ analysiert und in seiner schädigenden Wirkung deutlich. Die vertiefende Bearbeitung des Problems wie die Sensibilisierung der Lehrkräfte, Jugendleiter und Erziehungskräfte führt zu einer nachhaltigen Veränderung des alltäglichen Umgangs.

 


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Für das Manual müssen wir einen Kostenbeitrag von 30,00 Euro erheben. Mit dem Formular können Sie die Handreichung bei uns bestellen.

 

Der auf der DVD enthaltene Kurzfilm "Mobbing – Wenn der Spass aufhört" erhielt im Rahmen des 6. CFF Filmpreises David eine lobende Erwähnung und damit den 1. Platz in der Kategorie "Szenischer Film und Serie":

 

 

„War doch nur Spaß!“

Interaktives Klassenzimmertheaterstück

Interaktives Klassenzimmertheaterstück zum Thema - Entstehung von Gewalt im alltäglichen Umgang.

Für Schüler der Klassenstufen 6-13

Das Konzept des Theaterstücks thematisiert die Entstehung von Gewalt im alltäglichen Umgang. Als Bezugsrahmen wurde der schulische Kontext gewählt, da hier Kinder und Jugendliche sich in ihrer Lebenswelt wiederfinden und der schulische Alltag prägend für das Leben junger Menschen ist.

Inhalt (Abstract):
Unterricht, Klassenstufe 8: Der Lehrer betritt das Klassenzimmer, anstelle eines Vokabeltests spielt er das Lied „Another Brick in the Wall“ (Pink Floyd) als Ausgangspunkt für eine geplante Diskussionseinheit.
Das Lied wird von einem Teil der Schülerschaft als veraltet abgelehnt. Es entwickelt sich eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf unterschwellige Probleme in der Klasse deutlich werden (Beziehungsprobleme, Integrationsprobleme von SchülerInnen mit Migrationshintergrund,...)
„War doch nur Spaß“ ist ein Theaterstück über den Schulalltag. Es hinterfragt die gängigen Umgangsformen, zeigt Grenzüberschreitungen auf, fragt nach der Rolle des Lehrers und der Mitschüler.

Aufgrund der interaktiven Gestaltung des Theaterstücks wird vor allem die Reflexion hinsichtlich eigenen Verhaltens angeregt sowie Kreativität im Hinblick auf alternative Problemlösungsstrategien gefördert.

Akrobatik - gemeinsam stark

Offenes Angebot für Kinder und Jugendliche aller Schulen und Vereine durch Equilibristik Vertrauen in die Gemeinschaft, Stärkung des Selbstbewusstseins und Spaß an gemeinsamen Aufgaben zu erfahren.

 

Das Konzept des Projekts thematisiert Themen des sozialen Umgangs wie Toleranz, Vertrauen, Leistungsbereitschaft, Kooperation und Selbstwertgefühl. Da der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich der Equilibristik, der Boden- und Partnerarbeit mit Pyramidenaufstellung – liegt, ist es den TeilnehmerInnen möglich in eigener Erfahrung die Bedeutung sozialer Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Kooperation und Toleranz zu erproben. Insofern sich in den obengenannten Bereich der Akrobatik in kurzer Zeit sichtbare Erfolge einstellen, trägt das Modell zu einer positiven Entwicklung des Selbstwertgefühls der TeilnehmerInnen bei. Diesem Aspekt soll in der Gestaltung einer öffentlichen Abschlussveranstaltung Rechnung getragen werden.

Unter Anleitung einer Sportpädagogin mit Ausbildung im Fach Akrobatik und einer Assistentin werden in mehreren Übungseinheiten die Grundlagen der Equilibristik erlernt und – auf Wunsch -  unter kreativer Mitwirkung der TeilnehmerInnen ein gemeinsames Programm zur Gestaltung einer Abschlussveranstaltung erarbeitet.